MARTIN führt betriebliches Umweltmanagement ein

Im Sommer 2021 haben wir bei der MARTIN GmbH, ein Unternehmen der i+R Gruppe, entschieden uns stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen. Nach reiflicher Prüfung fiel die Wahl auf das Managementsystem ÖKOProfit. Dem folgte eine intensive Vorbereitung durch unser Umweltteam sowie das Audit. Im Mai 2022 erhielten wir das Zertifikat.

MARTIN | Ludesch (A) © MARTIN GmbH

Warum ÖKOProfit: Das System weist klare Strukturen auf und bietet damit Lösungen, die beim Umsetzen der Umweltziele sehr hilfreich sind. Abgeleitet von unseren Visionen in Sachen Umweltpolitik konnten Kennzahlen gebildet werden, die ein optimales Lenken des Ressourceneinsatzes und -verbrauchs ermöglichen. Die Zertifizierung zum ÖKOProfit Betrieb dauerte von September 2021 bis März 2022 und wurde vom Büro SafeSide als Kooperationspartner vom Amt der Vorarlberger Landesregierung begleitet. An dem Lehrgang nahmen die Mitarbeiter Arben Berisha, Emanuel Bitschnau und Andreas Ganahl, welche nun das Umweltteam bilden. Unterstützt wurde das Team von Johannes Traxler, ESG-Beauftrager der i+R Gruppe.

 

Bewusstsein schaffen

Durch den Prozess konnte das Bewusstsein geschaffen werden, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Auch viele kleine Beiträge, wie zum Beispiel mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit kommen, wirken sich positiv auf unsere Umwelt aus. Das richtige Trennen und Sammeln von Abfällen, das Überarbeiten des Energiekonzepts sowie eine Optimierung der Logistik und des Fuhrparks sind nur ein paar Maßnahmen, die in Summe eine große Wirkung auf den Umweltschutz haben.

 

Umweltbericht erarbeitet

Im Zuge der Zertifizierung schufen wir gemeinsam mit einschlägigen Expert:innen und den Berater:innen von ÖKOProfit die Grundlage, sodass ein Umweltbericht erarbeitet werden konnte. Dieser beinhaltet ein Abfallwirtschaftskonzept sowie ein Sicherheits- und Umweltrechtsregister (SURR). Mit den definierten Umweltzielen leisten wir bei der MARTIN GmbH nicht nur einen hohen Beitrag zum Umweltschutz, sondern profitieren auch durch die Reduktion des Ressourceneinsatzes. Speziell durch die Anpassung der Fertigungsverfahren und der Prozesse können gravierende Einsparungen gemacht werden. Zum Beispiel bei der Herstellung von verschiedenen Lagerplatten können mit dem neuen zweiteiligen Fertigungsverfahren ca. 30 % Stahlabfall und ca. 20 % Stromverbrauch allein für diese Baugruppe eingespart werden. Auch die Umstellung auf Mehrwegverpackung im Kleinteilebereich reduzierte bereits erhebliche Mengen an Verpackungsmaterial. In nächster Zeit steht die Reduktion von Stahlverschnitt durch eine bessere Verschachtelung und weitere Optimierungen im Fokus.

Nach der Einreichung des Umweltberichtes beim Amt der Vorarlberger Landesregierung wurde Mitte April 2022 das Erstaudit für die Zertifizierung zum ÖKOProfit Betrieb durchgeführt. Besonders hervorgehoben wurden vergleichsweise die geringen CO2-Emissionen.