Baustart für Regionales Innovations- und Technologietransfer Zentrum in Friedrichshafen

Friedrichshafen, 18. Juli 2019 – In den kommenden Monaten errichtet die i+RB Industrie- & Gewerbebau das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum RITZ in Friedrichshafen. Das neue Kompetenzzentrum für Innovationen in den Bereichen Digitalisierung und Mobilität der Zukunft entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zeppelin-Universität und zum DHBW-Campus im Wissensquartier Fallenbrunnen. Es soll bereits im Januar 2021 seinen Betrieb aufnehmen.

RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert, Lothar Wölfle (Landrat Bodenseekreis), Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Dr. Arndt Oschmann (Referatsleiter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg) mit dem 3D-Modell © ©Dietmar Mathis

RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert, Lothar Wölfle (Landrat Bodenseekreis), Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler und Dr. Arndt Oschmann (Referatsleiter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg) mit dem 3D-Modell

Auf passende Weise erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Innovationszentrum in Friedrichshafen: Der Strategie des RITZ folgend wurde ein 3D-Modell des Gebäudes digital gedruckt. Die Gäste erhielten die Möglichkeit das RITZ mit guten Wünschen in Form von Grußkarten in die Zukunft zu begleiten. Gemeinsam mit dem Modell wurden diese mit einem Roboter der Lernfabrik des IWT in die Erde eingelassen.

Das Regionale Innovations- und Technologietransfer Zentrum wird von der Europäischen Union und vom Land Baden-Württemberg mit einer Gesamtsumme von sieben Millionen Euro gefördert. Die Stadt Friedrichshafen und der Landkreis Bodenseekreis sind mit je fünfzig Prozent Eigentümer der Gesellschaft.

Totalunternehmer ist die i+RB Industrie- & Gewerbebau aus Konstanz. Die Erdarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, der Rohbau wird ab dieser Woche aufgezogen. Aufträge für die weiteren Baumaßnahmen wie Baugrundverbesserung, Rohbau, Installationen, Errichtung einer Photovoltaikanlage und Fassadenbau vergibt i+R an lokale Partner.

Denkfabrik für technische Innovationen
Auf 4.200 Quadratmetern Nutzfläche entstehen im RITZ Büros, Labors und Co-Working-Bereiche. Den zweigeschossigen Bau realisiert i+R nach dem Entwurf des renommierten Vorarlberger Architekturbüros Baumschlager Hutter Partners. Das offene Raumkonzept erfüllt alle Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt: Es ermöglicht gegenseitigen Austausch und Vernetzung, um Innovation zu fördern.

Mobile Trennwände und transparente Elemente lassen eine flexible Nutzung zu: Der Bau eignet sich für Wissens- und Netzwerkveranstaltungen für bis zu 400 Personen. „Das RITZ wird so zum Wissensinkubator für Innovation, bei dem Forschung und Wissenschaft, Gründerszene, Mittelstand und Ausgründungen von Großunternehmen unter einem Dach sind“, betont Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert. „Der moderne, innovative Bau spiegelt, was im Inneren passiert“, ergänzt Eckehard Schöch, Geschäftsführer der i+RB Industrie- & Gewerbebau.

Dem Slogan des RITZ „The idea ist not enough“ folgend, will RITZ-Geschäftsführerin Manuela Meske-Schubert die Gesellschaft zu einem Kompetenzzentrum entwickeln, das weit über die Grenzen der Region bekannt und anerkannt ist. Das Interesse von Wissenschaft und Wirtschaft sei groß: „Wir haben bereits Gespräche mit potenziellen Mietern und Kooperationspartnern geführt, um einen reibungslosen Start im Jahr 2021 zu gewährleisten“, so Meske-Schubert.

 

Factbox RITZ Regionales Innovations- und Technologietransfer Zentrum

  • Totalunternehmer: i+RB Industrie- & Gewerbebau GmbH, Konstanz
  • Bauherr: Regionales Innovations- und Technologietransfer Zentrum GmbH, Friedrichshafen
  • Architekten: Baumschlager Hutter Partners
  • Nutzung: Büros, Labors und Co-Working-Bereiche für Forschungsgruppen, Start-Up- und Spin-Off-Unternehmen 
  • Nutzfläche: circa 4.200 Quadratmeter
  • Investition: 15,5 Millionen Euro, gefördert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Baden-Württemberg (insgesamt 7 Mio. Euro)
  • Baustart: Juli 2019
  • Geplante Fertigstellung: Dezember 2020